Angela vom Heissen – Hocker – Team auf der Mahnwache Nord- West in Bremen

hh03Nord-West Mahnwache am 26.07.2014 in Bremen

Am 26.07.2014 hat in Bremen die Nord-West-Mahnwache stattgefunden. Es wurden in Bremen Teilnehmer aus Bremerhaven, Leer, Oldenburg, Osnabrück und Wilhelmshaven erwartet. Ich gehörte mit zu den Rednern und habe mich so richtig auf die Mahnwache Nord-West in Bremen gefreut.
Ich war allerdings mehr als überrascht, dass an dieser Mahnwache relativ wenig Menschen teilgenommen haben. Am Anfang der Mahnwache waren es schätzungsweise etwas über hundert Menschen. Im Verlauf des Nachmittags wurden es aber weniger. Ca. 100 Menschen aus 6 Regionen finde ich mehr als wenig.
Sicher, man kann diese Mahnwache nicht unbedingt mit Berlin vergleichen. Dort haben am vergangenen Samstag ca. 7.000 Menschen teilgenommen.
Aber mir hat diese Situation auch sehr deutlich gezeigt, dass hier im norddeutschen Raum eine extrem große Masse immer noch im Tiefschlaf ist bzw. sich nicht für die mehr als ernste Situation interessiert.

Ich fürchte, diese Menschen werden genau die sein, die in größter Panik fallen werden, wenn es hier bei uns ungemütlich wird.
Viele Reden zwar von einem friedlichen Übergang in das sogenannte goldene Zeitalter. Ich persönlich sehe das –leider- nicht so. Ich bin davon überzeugt, es wird auch für uns noch ungemütlich werden. Etwas im Vorteil sind dann auf alle Fälle die Menschen, die sich vorher informiert haben, was alles passieren könnte und dementsprechend vorgesorgt haben. Allerdings bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob man es wirklich Tiefschaf nennen kann. In meinem persönlichen Umfeld mache ich immer die Erfahrung, dass die Menschen einfach das eigenständige Denken verlernt haben bzw. es gar nicht kennengelernt haben.

Ich höre immer wieder Worte wie, „Es läuft sich schon alles zurecht,“ Man kann ja eh nichts ändern!

Mitarbeiter von sogenannten Behörden und Ämtern sowie Polizisten, Richter, Lehrer, Kindergärtnerin etc. machen nur ihren Job. Sie hinterfragen meistens nicht, ob das was sie da tun wirklich richtig ist. Sie haben verlernt bzw. nie gelernt, dass sie die wahren Antworten aus ihrem Herzen erhalten!
Die Rede von Jenny Friedmann hat mich sehr beeindruckt. Sie hat eine sehr gute Idee vorgestellt, wie endlich Frieden auf der ganzen Welt herbeigeführt werden könnte. Sie hat alle Mütter, Töchter, Schwestern, Schwägerin darum gebeten, ihre Männer, Brüder, Söhne und Väter mit unangenehmen Fragen wie „Hast du auch schon mal ein Kind erschossen, warum willst Du Krieg, wirst du auch auf Kinder schießen“ etc.! Außerdem hat sie alle Frauen gebeten, den Männern den Geschlechtsverkehr zu verweigern, wenn sie sich für den Krieg entscheiden!
Ich bin der Meinung, das ist eine sehr gute Idee. Denn manchmal müssen die Menschen auf die wahre Situation sowie deren Hintergründe ein wenig konsequenter aufmerksam gemacht werden.
Genauso sollte man mit den Mitarbeitern von sogenannten Behörden und Ämtern sowie Polizisten, Richter, Lehrer, Kindergärtnerin etc. verfahren. Ich persönlich mache es schon seit langer Zeit, dass ich diese Leute direkt auf ihre Arbeit anspreche. Auch hier sollten ganz besonders die Kinder, Eltern, Ehepartner sowie Freunde diesen Mitarbeitern unbequeme Fragen stellen.
Mit dieser unbequemen Fragestellung sollen die Menschen nicht bloßgestellt, sondern lediglich zum intensiveren und vor allem eigenständigen Nachdenken angeregt werden. Ich hatte auch die Gelegenheit und durfte über das Thema Inobhutnahme von Kindern durch Jugendämter auf der Nord-West-Mahnwache sprechen. Das Ergebnis seht ihr hier im Video.

Besonders interessant fand ich, dass genau gegenüber ein Stand vom SOS-Kinderdorf war, der Bürger über diese Einrichtungen informierte. Nach meiner Rede wurde ich gleich von drei betroffenen Personen angesprochen. Ein Vater wollte meine Hilfe, da das Jugendamt ihm den Kontakt zu seinen Kindern verweigert. Ein Pärchen sprach mich an, da sie in ihrem Bekanntenkreis auch eine Familie haben, der man die Kinder grundlos weggenommen hat. Und dann sprach mich noch eine Frau an, der man unterstellt, sie sei psychisch krank, nur weil sie unbequeme Fragen gestellt hat. Natürlich habe ich keine Beratung durchgeführt, sondern ich habe diese Personen lediglich ermutigt, ihre Situationen öffentlich zu machen! Denn der Weg in die Öffentlichkeit ist aus meiner Sicht sehr wichtig, damit die Allgemeinheit erfährt, was bei uns für unvorstellbare Dinge passieren.
Nicht nur die drei betroffenen Personen haben mich angesprochen, sondern es kamen auch noch zwei junge Leute auf mich zu, die am gegenüberliegenden SOS-Kinderdorf-Stand Infos verteilten.
Besonders merkwürdig war, die junge Frau gab sich als Polizistin aus. Zeigte allerdings keinen Dienstausweis oder Amtsausweis! Ich wurde gefragt, wie ich solche Dinge über die SOS-Kinderdörfer behaupten könne und ob ich Beweise hätte! Ich begrüßte die Dame höflich und sagte schön, ein Gespräch mit der Fa. Polizei zu führen. Dann bat ich die „angebliche Polizistin“ sie möchte mir bitte einmal ihren Amtsausweis zeigen! Sie sagte noch irgendetwas, was ich allerdings nicht verstanden habe und ging zusammen mit dem jungen Mann wieder zu ihrem SOS-Kinderdorf-Stand!
Merkwürdig! Wahrscheinlich waren diese beiden jungen Leute mehr als erschüttert, über die gehörten Tatsachen! Anders kann ich mir dieses Verhalten nicht erklären. Ob es wirklich eine Polizistin war? Keine Ahnung! Wenn ja, dann eine sehr unprofessionelle Polizistin. Oder vielleicht war es auch nur eine unter Schock stehende Frau, der man die SOS-Kinderdörfer ganz anders dargestellt hat und ein wenig Druck versucht hat auszuüben!

Da bleibt nur zu hoffen, dass sich diese Leute mal richtig informieren und nicht einfach nur einen Job ausführen!

Ich danke den Veranstaltern aus Bremen für die Organisation der Nord-West-Mahnwache in Bremen und für die Möglichkeit, dass ich dort sprechen durfte! Ich wünsche dem Bremer-Team noch viel Erfolg bei den weiter stattfindenden Montags-Mahnwachen!

 

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