Aus dem Archiv, Gefährliche Prophezeiungen!!! Erinnern Sie sich?

Heft_43_2004_300Das meistgelesene Magazin im deutschsprachigen Europa, der Stern mit der stolzen wöchentlichen Leserschaft von 7’850’000 Lesern, berichtete in der Ausgabe Nr. 43 vom Oktober 2004 zum Anlass der US-Präsidenten-Wahl folgendes: Die Menschen in der USA interessieren sich für Nahostpolitik, aber nur weil die Bibel vorhersagte, dass Israel gestärkt werden müsse, bevor Gott auf Erden zurückkommt.

Wären diese lapidaren Zeilen in einer Regionalzeitung erschienen, könnte man sie als übertriebenen Antiamerikanismus eines Lokalredaktors abtun, der die US-Bürger wieder einmal als besonders unbedarfte Deppen hinstellt. Die Amerikaner killen zwar die Iraker mit den modernsten Waffen des 21. Jahrhunderts, berufen sich dabei aber auf Ideologien, die zum Teil bereits im 20. Jahrhundert vor Jesus Christus niedergeschrieben wurden. Diese Aussage tönt beinahe schon zu grotesk, um wahr zu sein. Die Wahrheit ist aber häufig grotesker, als man denkt.

Ein Magazin von der Bedeutung des Sterns muss sehr genau abwägen, was und wie publiziert wird. Bewusst gestreute Falschmeldungen könnten schmerzhafte finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Die Solidität der stern-Redaktion steht meiner Ansicht nach ausser Zweifel, um solch niederschmetternde Fehlinformationen zu streuen. Darum dürfte die obige lapidare Aussage leider in hohem Masse zutreffen. Dies zwingt uns aber, die Botschaften des Alten Testamentes etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Von deren Prophezeiungen hängt demzufolge unser aller Leben ab, ob wir es wollen oder nicht. Denn eines ist gewiss, die Weltpolitik wird nicht in Deutschland und ganz sicher nicht in Österreich und der Schweiz gemacht. Die Machtpolitik über Wohl und Gedeih der Völker wird von Herrn Bush und seinen Getreuen in Amerika und deren Vasallen ausgeübt.

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Die Christianisierung Europas brachte nicht nur die Lehren und Weisheiten von Jesus Christus mit sich. Im Gepäck befand sich auch eine leidige Hypothek, das Alte Testament mit seiner Rechtfertigung des Rassenhasses, der religiösen Intoleranz und Gräueltaten im Namen Gottes an andern Völkern und Stämmen. Die alten Römer, Griechen, Kelten, Slawen und Germanen erhielten zwar eine schöne neue Braut, mussten aber im Gegenzug auch einen boshaften, rechthaberischen und zornigen Gott akzeptieren.

Es macht den Eindruck, als ob die Evangelisten der alleinigen Überbringung der eigentlichen Botschaft, den Lehren von Jesus Christus nicht trauten. Sie haben den Dogmen, Jesus Christus sei der angekündigte und legitime Messias und dessen Ankündigung der Auferstehung, die selbstverständlich auf dem Alten Testament beruhen, ausschlaggebende Bedeutung zugemessen. Ohne die Dogmen der unbefleckten Empfängnis, der Erhebung des Messias zum Sohne Gottes, seines Märtyrertodes am Kreuz und seine durch die Jünger bezeugte Auferstehung, hätte sich das Christentum vielleicht gar nicht durchsetzen können.

Das Alte Testament ist ein Geschichtsbuch der Israeliten und seiner Nachbarvölker. Ein Buch mit Anweisungen und Gesetzen für das jüdische Volk. Mit schönen Gebeten und Psalmen, sogar mit der Warnung an Israel vor Selbstüberhebung wie im 5. Mose Kapitel 9 beschrieben. Das Studium des Alten Testamentes enthüllt in seiner Gesamtsubstanz aber einen rächenden und zürnenden Gott, einen Weltenherrscher der abgrundtiefen Intoleranz und Boshaftigkeit, einen Aufhetzer zum Massenmord gegenüber Andersstämmigen und Andersgläubigen. Ein Schöpfer ohne Mitleid und Güte, ein völlig konträres Bild gegenüber den heutigen Schilderungen aller Beteiligten mit Nahtoderfahrungen. Das Alte Testament vermittelt ein verfälschtes Bild Gottes, das den jungen und aufnahmebereiten Menschen im Rassendenken und Rassenwahn bestärkt. Kurz und bündig eine Literatur, die heute in der Schweiz unter Strafe wegen Rassenhass und Aufhetzung zur Rassenverfolgung stünde, wäre sie von einem Zeitgenossen formuliert worden.

Die Niederschrift, der Druck und die Verbreitung eines ähnlichen Textes wie das Alte Testament ihn darstellt, würde in der Schweiz mit unbedingter Gefängnisstrafe geahndet. Deren schädlicher Einfluss auf den menschlichen Charakter würde in schrillsten Tönen getadelt. Es ist mir keine Schrift aus der ganzen Nazizeit bekannt, mit derart abscheulich formulierten Aufrufen zum Massenmord, wie sie es in den nachfolgenden Kapiteln „Die Totenbeschwörerin von Endor“ und „Der Würgeengel“ in authentischen Worten lesen werden.

Heft_48_300_2004Von woher stammt dieses grausame und teuflische Bild Gottes des Alten Testamentes? Der allgemeine Tenor lautete lapidar: Der Zeitgeist war halt so. Die Leute seien sehr rückständig in ihren Ansichten gewesen. Die Frauen sozusagen rechtlos und die Folter- und Todesstrafe gang und gäbe. Dennoch muss es spezifische Gründe gegeben haben, die diesen Zeitgeist verursachten. Denn im Hinduismus und im Buddhismus, die in etwa aus derselben Zeitepoche stammen, vermitteln eine viel friedlichere Botschaft. Es blieb nur noch die eigene Suche übrig. Meiner Ansicht nach sind es vor allem zwei historisch belegte Gegebenheiten, die einzeln und/oder selbstverständlich auch in ihrer Kombination das Weltbild dieser ungebildeten und an Entbehrungen leidenden Wüstenbewohner derart negativ prägten. An dieser Stelle soll nicht weiter darauf eingegangen werden, wir verweisen auf unseren Artikel: Altes Testament

Bevor wir die Prophezeiung des Ezechiels betrachten, soll anhand der Schilderung des Untergangs der Azteken-Kultur, die katastrophalen Auswirkungen von Weissagungen betont werden. Es ist wie bei den morphischen Feldern, die von Rupert Sheldrake entdeckt wurden. Je mehr Leute an etwas glauben oder davon wissen, so wird es zum Allgemeingut. Daraus kann sich eine gefährliche Eigendynamik entwickeln.

Prophezeiungen mit Eigendynamik

Am 18.2.1519 verlies Hernan Cortes mit 11 Schiffen, rund 600 Soldaten, 14 Geschützen und 16 Pferden Kuba. Er segelte westwärts und landete in Yucatan im heutigen Mexico. Die Folge ist bekannt. Der grausame Feldzug gegen die Azteken endete zwei Jahre später am 13.8.1521 mit der endgültigen Eroberung der gigantischen Aztekenhauptstadt Tenochtitlan, die mit über 100’000 Einwohnern eine Hauptstadt in der Grössenordnung von Paris oder London war und auf deren Trümmern das heutige Mexico City erbaut wurde.

Wie bringt man ein kriegerisches Millionenvolk mit einer grossen Kultur zu Fall? Sicherlich nicht mit 600 Soldaten. Dazu brauchte es eine Reihe von Verkettungen, die Cortes begünstigten. Von den unterdrückten Völkern im Aztekenreich und auch von einem schiffbrüchigen Spanier, dem Geistlichen Geronimo Aguilar, der als Sklave bei einem Mayastamm lebte und im Laufe der Jahre deren Sprache erlernte, was sich später als wahrer Glücksfall für Cortes herausstellte, erfuhr Cortes vom Aberglauben der Azteken:

Der Sage nach soll Quetzalcoatl – die gefiederte Schlange und weisshäutige Gottkönig aus vergangenen Zeiten – nach seinem Sturz auf einem Floss gegen Osten geflohen sein, mit dem Versprechen eines Tages vom Meer her zurückzukehren und sein altes Reich wieder in Besitz zu nehmen. Dem Aztekischen Kalender nach sollte der Gottkönig im ersten Jahr der Epoche des Schilfrohrs zurückkehren.

Und das Ungeheuerliche geschah, genau in diesem Jahr landete Cortes in Yucatán. Der König der Azteken Montezuma II war felsenfest überzeugt, die schreckliche Prophezeiung sei eingetroffen. Der einst vertriebene Gott Quetzalcoatl sei zurückgekehrt, um sein Volk erneut zu versklaven. Hernan Cortes von seinen Dolmetscher über die Legenden und Dämonenglauben der Eingeborenen informiert, wies seine Männer an, öffentlich mit den Pferden und Kanonen zu reden.

Was konnte man gegen einen Gott mit „Soldaten aus Eisen“, „Dämonischen Fabelwesen“ (das Pferd und der Reiter wurden als ein Wesen betrachtet) und „Feuerspuckende Stöcke“ den Kanonen ausrichten? Der Untergang des Aztekenreiches war besiegelt. Die phantastischste Stadt von Nord- und Südamerika wurde geschleift und ihre Kanäle mit dem Bauschutt zugeschüttet. Alle schriftlichen Zeugnisse wurden verbrannt und vernichtet. Im Namen der katholischen Kirche wurde alles getan, um eine Kultur definitiv dem Erdboden gleichzumachen und Ströme von Blut flossen. Rund 300’000 Azteken starben an den direkten Kriegsfolgen und an den eingeschleppten Krankheiten, für deren Erreger ihr Immunsystem keine Abwehr besass.

Die schreckliche Prophezeiung erfüllte sich um der Prophezeiung willen. Sie entwickelte eine für die Azteken verheerende Eigendynamik und liess ein grosses Reich wie ein Kartenhaus einstürzen. Warum diese Abschweifung nach Zentralamerika? Es gilt die Prophezeiungen im Alten Testament, die für die Amerikaner laut stern noch immer aktuell sind, genauer anzuschauen. Der Aberglaube der Azteken führte zur Zerstörung ihres Reiches. Wir können nur beten, in späteren Geschichtsbüchern nicht lesen zu müssen: Der infantile Aberglaube der Amerikaner an Jahrtausende alte Legenden habe zum Dritten Weltkrieg und damit zum Untergang unzähliger Völker geführt.

Die Weissagungen des Ezechiel Vers 38, 18 – 23

An jenem Tage aber, an dem Tage, da Gog über das Land Israels kommt, spricht Gott der Herr, da wird mein Grimm auflodern, und in meinem Eifern, im Feuer meines Zornes sage ich es: Wahrlich, an jenem Tage wird im Lande Israels wahrlich ein grosses Erdbeben sein. Da werden vor mir erbeben, die Fische im Meer und die Vögel des Himmels, die Tiere des Feldes und alles, was auf dem Erdboden kriecht, auch alle Menschen, die auf der Erde sind; die Berge werden zusammenbrechen, die Felswände werden einstürzen und jede Mauer zu Boden sinken. Ich werde wider ihn jegliches Schrecknis aufrufen, spricht Gott der Herr; eines jeden Schwert wird wider den andern sein. Ich werde mit ihm ins Gericht gehen mit Pest und mit Blutbad, flutenden Regen und Hagelsteine, Feuer und Schwefel werde ich regnen lassen auf ihn und all seine Heerscharen und auf die vielen Völker, die bei ihm sind. Gross und heilig werde ich mich erweisen, werde mich kundtun vor den Augen vieler Völker, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.

Diese Prophezeiung vom jüdischen Priester Ezechiel ungefähr 600 Jahre vor Jesus Christus in babylonischer Gefangenschaft geschrieben, könnte von jedem israelischen Premierminister als göttlich verbrieften Aufruf zum Gebrauch der Atom- oder sogar der Neutronenbombe aufgefasst werden. Gog kann eine jede Nation sein, die sich gegen Israel stellt und in Israel eingefallen ist. Ariel Scharon und seine zukünftigen Nachfolger haben den Daumen am Atomknopf. Hoffen wir nicht, dass sie in „ihrem göttlichen Eifern, im Feuer ihres göttlichen Zornes“ auf dumme Gedanken kommen. Es sind schon Kriege mit dümmeren Argumenten vom Zaune gerissen worden. Das Alte Testament ist eine schwere Hypothek für die Menschheit, ob sie es glauben wollen oder nicht. Schreckliche Prophezeiungen haben sich um der Prophezeiung willen erfüllt. Die alte Kultur der Azteken ging für immer unter.

Erinnern wir uns: Die israelische Luftwaffe zerstörte am 7. September 1981 den in Bau befindlichen Atomreaktor in Osirak in der Nähe von Bagdad. Es ist ein offenes Geheimnis, Israel wird auch etwaige Atomanlagen im Iran präventiv zerstören. Die Pläne sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit den USA bereits abgesprochen. Israel ist für die USA immer der Juniorpartner für das Grobe, wenn sich die Amerikaner die Hände nicht selber dreckig machen wollen. Was aber einen jeden von uns viel nachdenkliches stimmen muss, Ariel Scharon votierte bereits im Jahre 1982 während des Libanonkrieges, man solle Syrien mit Nuklearwaffen angreifen. Herr Scharon ist heute der oberste Befehlshaber in Israel und wenn er sich in einem allfälligen Krieg für den Kernwaffengebrauch entscheidet, wer kann ihn dann bremsen?

Das einzige islamische Land mit Atomwaffen ist Pakistan. Die Pakistanis werden sich hüten, den Westen direkt anzugreifen. Damit würden sie ihren definitiven Untergang besiegeln. Sollte sich Israel aber die Ungeheuerlichkeit erlauben, die Atombombe in einem islamischen Land einzusetzen, wird die nukleare Vergeltung kommen. Die Bomben werden nicht mit Raketen auf den Westen abgefeuert, sie werden von Terrorgruppen in den Westen geschmuggelt. Vielleicht sogar an Ort und Stelle zusammengebaut und gezündet. Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird Israel vorerst verschont bleiben, da es für Terroristen beinahe ein Ding der Unmöglichkeit ist, in dieses hermetisch abgeschottete Land mit Atomwaffen zu infiltrieren.

Darum werden Terrorbanden weichere Ziele, Gesellschaften mit offeneren Grenzen wie Amerika, England oder Italien auswählen, um dort ihre Atombomben zu zünden. Ihre Argumentation wird bei vielen Ländern und Kulturen auf offene Ohren stossen. Der Westen hat die unerlaubte atomare Aufrüstung Israels nicht nur gebilligt, sondern heimlich gefördert und unterstützt. Den Mohammedanern wurde aber jede Verteidigungsmöglichkeit genommen. Ihre Wehrlosigkeit wurde missbraucht und die Israelis haben mit Nuklearwaffen ihre Interessen rücksichtslos durchgesetzt. Da Israel in seiner Stärke und wegen seiner gefürchteten Vergeltung nicht angreifbar ist, werden jetzt die selbstgerechten Amerikaner und ihre Verbündeten als Vergeltungsziele ausgewählt.

Welche Wut dann aber im trägen Amerika aufbrodeln wird, wenn dem Johnny Smith seine Grossmutter am helllichten Tag verdunstete und Mary Browns Vater nur noch einen kleinen Schatten auf dem Gehsteig hinterliess, bevor auch er sich definitiv in seine Moleküle auflöste, kann sich ein jeder selbst ausmalen. Wenn auch dem Dümmsten der generell wenig informierten Amerikanern ein kleines Licht aufgehen wird, wohin ihre stupide Politik sie geführt hatte: dann wird es für die ganze Welt gefährlich, Israel inklusive.

 

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Kategorien: Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar!, Wissen, Zukunft | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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