Das Rad des Jahres oder die Feiertage der Hexen, Hexensabbat genannt

waechterdeswaldesAm Ende jeden Jahres beschäftigen sich viele Menschen mit spirituellen Themen. In den vergangenen Jahren nimmt das immer mehr zu, was viele Scharlatane auf den Plan ruft. Für mich stellt sich da immer wieder die Frage, warum ergründen die meisten Menschen das alte Wissen nicht selbst?
Dann können sie wählen ob sie ein Leben als Schamane oder Hexe leben wollen, ein naturverbundenes Dasein für sierichtig ist oder die Verantwortung wie in vielen Bereichen bereits zu sehen ist, an andere abgeben und blind vertrauen.
Ich jedoch bin der festen Überzeugung, das alles was wir ändern wollen, nur dann zum Wandel führt, wenn wir in Eigenverantwortung und Tun kommen. Das trifft für alle Bereiche unseres Lebens zu, Gesundheit, Politik, Familie, Beruf und vieles mehr!

Das Rad des Jahres ist für mich, ein Rad, das ständig läuft, das niemals anhält. Es fängt bei der Geburt des Gottes durch die Göttin an, die dann zur Jungfrau wird bis sie über die Mutter zur Greisin wird. Bis es wieder von neuem beginnt. Es ist ein Rad der Zeit, des Jahres, oder auch des Lebens. Es ist ein ewiger Kreislauf, in diesem Kreislauf gibt es acht Feste, die Sabbate. Sie sind die einzelnen Wendepunkte in unserem Leben, sie schließen alle Lebewesen mit ein.

Yule

21. Dezember, Wintersonnwende oder Mittwinter.

Dies ist die dunkelste und längste Nacht, in der sich eine Wendung vollzieht, die Nächte werden von da an kürzer. Aber die Sonne gewinnt dadurch auch wieder mehr an Stärke und wir blicken nach Wärme und Helligkeit. And diesem Tag wurde früher in die Zukunft geblickt, was der Frühling bringen würde, Traditionen wurden aufrechterhalten. Wie zum Beispiel, dass man einen Kuss erhält, wenn man unter einem Mistelzweig steht.

Yule stammt aus dem angelsächsischen Wort Yula, was so viel heisst wie >Kreis des Jahres<. Yule verbinden wir meistens mit Mistelzweigen, Yulebäume, Geschenke und Gesänge.

Viele entzündeten auch den Yulebock, der meist ein Eichen- oder Eschenholzklotz war, an dem sie 12 Stunden am Feuer wachten, damit es nicht ausging.

Heute zünden die Meisten nur noch Kerzen an ihrem Yulebaum an.

Die traditionellen Pflanzen für Yule sind Mistel, Tannenzweige, Zeder, Rosmarin, Efeu und Wacholder.

Deinen Yulebaum kannst du mit Äpfeln, Orangen, Muskatnüssen Zitronen und ganzen Zimtstangen schmücken.MAGIE

Imbolc

1.Februar, Lichtmeß, Oimelc, Candlemas oder Brigit.

Die Tage werden immer wärmer und heller. Imbolc ist ein Feuerfest, dieser Sabbat zeigt das Kommen des Frühlings. Manche feiern ihn aber an Valentinstag, als paganform des Valentinstags. Dieses Fest ist der Göttin Brigid (eine irische Göttin) geweiht. Sie ist die Schutzgöttin der Handwerker, Künstler, Krieger und Ärzte.

Man kehrt mit dem Besen das Alte hinaus und zeigt damit, dass etwas Neues beginnt. Der Name Imbolc bedeutet so viel wie >Im Bau der Mutter<

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An diesem Tag wurden traditionell heilige Feuer entflammt, weil das Feuer der Geburt und der Heilung symbolisiert und poetische Inspiration gezeigt wird.

Die Kirche sicherte sich diesen Feiertag gleich und nannte ihn Lichtmess. An diesem Tag werden die Kirchen-Kerzen für das kommende Jahr gesegnet. Besonders auf den britischen Inseln und in den USA werden in jedes Fenster eine Kerze von den Leuten aufgestellt, die dann bis zum nächsten Sonnenaufgang brennen.

Die Symbole des Imbolc sind Wacholder, Feuer, Kerze, Stille und Sterne.

Traditionelle Pflanzen sind Veilchen, Efeu, Eberesche und Schneeglöckchen.

 

Ostara

21. März, Frühjahrs- Tag und Nachtgleiche.

In dieser Zeit des Gleichgewichts sind dunkel und hell ausgeglichen und der Frühling wird neu geboren. Ostara (von der Mondgöttin Eostara) wird auch als Vollmondfest gefeiert und daher auch „Lady Day“ genannt.

Für Hexen bedeutet Ostara die Geburt des Frühlings, das neue Erwachen der Natur, der Erde, des Lichtes und der Dunkelheit. Man sagt auch das Fest der Bäume.

Traditionelle Pflanzen sind Jasmin, Waldmeister, Veilchen, Pfingstrose, Olive, Narzissen, Iris und alle Frühlingsblumen.

Die Symbole von Ostara sind Birke, die ersten Vögel, Eier, Hasen und die Blumen, die aus der Erde sprießen.

 

Beltane

30. April, Walpurgisnacht.

Nun wir die Kraft der Sonne immer stärker. Beltane wir auch als Cetsamhain (Gegen-Samhain) bezeichnet, da Beltane im Jahresrad genau gegenüber von Samhain liegt. Der Name kommt von einem alten Keltischen Namen und ist abgeleitet vom Irisch-Gälischen Wort „Bealtaine“ und vom Schottisch Gälischen Wort „Bealtuinn“, beides bedeutet „Bel-Feuer“. Das Feuer ist zu Ehren des keltischen Gottes des Lichtes, Bel, Beli oder Belinus. Im mittleren Osten auch Baal genannt.

Beltane war ursprünglich ein keltisches oder Druidisches Fest, um die Vereinigung der Göttin und des Gehörnten zu feiern. In Wales steht Beltane auch in Verbindung mit der Maikönigin und dem Maibaum.

Die Symbole von Beltane sind Feuer, Birke, Eiche, Fichte und alle Blumen.

Die traditionellen Pflanzen: Birke, Fichte, Waldmeister, Weißdorn und alle in dieser Zeit blühende Blumen.

 

Litha

21. Juni, Mittsommer oder Mittsommernacht.

Litha ist der längste Tag des Jahres, die Tage werden kürzer und der Sabbat soll an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern. Große Feuer aus Holzstößen werden entzündet, die sogenannten Sonnwendfeuer oder Johannisfeuer. Es soll den Feiernden leuchten und die bösen Geister fernhalten. Ein Sprung über das Feuer soll sogar Glück bringen. J

Die Türen werden mit Johanniskraut, Fenchel oder Birkenzweige geschmückt.

Die Symbole für Litha sind Feuer, Kiefer, Eiche, Johanniszweige, Elfentanz und Eichenlaub.

Traditionelle Pflanzen sind Beifuß, Kamille, Rose, Lilie, Efeu, Lavendel, Farn, Holunder, Gänseblümchen, Gartennelke, alle jetzt blühenden Wildblumen und alle Blätter der Sommerbräune, besonders Eiche.

Diesen Pflanzen werden in dieser Nacht magische Kräfte nachgesagt:

Johanniskraut, Rosen, Kleeblatt, Eisenkraut und Gartenraute.

 

Lammas

1.August, Erntedankfest.

Lammas oder auch Lugnasadh genannt ist das Erntedankfest der Hexen. Der Sommer geht allmählich zu Ende und der Anfang des Herbstes wird angekündigt, auch der Winter lässt nicht mehr lange auf sich warten. Der mittelalterliche Name für dieses Fest bedeutet Loafimass (bedeutet soviel wie >Brotmengen<). An diesem Sabbat wurde aus der ersten Weizenernte Brotlaibe gebacken und kennzeichnet den Beginn der Erntezeit.

Die Lugnasadh-Feste bezeichnet man in Irland auch die >Tailltean-Spiele<, wegen dem Tod der Pflegemutter Taillte von Lugh dem Sonnengott, dem dieses Fest im irisch-gälischen Raum zu Ehren kommt. Die Tage sind nun sichtbar kürzer.

Die Symbole von Lammas sind Blut, Lehm, Brot, Weizen und Sichel.

Die traditionellen Pflanzen und Früchte bei Lammas sind Weizen, Gersten- oder Haferähren, Heckenblumen, Schwarzbeeren, Holzapfel, Birnen, Labkraut, Klatschmohn und Heidekraut.

 

Mabon

20. – 23. September, Herbst Tag- und Nachtgleiche.

An diesem Tag sind Tag und Nacht gleich. Hier nehmen wir vom Sommer abschied, bereiten uns auf den Winter vor. Die Tage werden nun immer kürzer. Die Nächte sind zwar kühl, aber die Tage immer noch voll Wärme.

An den längeren Abenden haben wir nun mehr Zeit uns zu unterhalten, zu lesen, uns zu entspannen, den Tag noch einmal an sich vorbei ziehen zu lassen oder zu basteln. Wir denken an die schönen Tage im Sommer und warten nun auf den Winter und seine Dunkelheit.

Mabon nennt man auch Weinerntefest oder Fest von Avalon. Das Wort ist walisisch und bedeutet „Großer Sohn“.

Die traditionellen Pflanzen sind Haselnuss, Espe, Eichentriebe, Korn, Weizenbündel, Herbstblätter, Zypressenzapfen, Hagebutte, Zwetschken, Äpfel und Bananen.

Traditionelle Farben: Rot, Gelb und Braun. Zum Räuchern kann man Salbei, Benzoe, Myrrhe und Beifuß nehmen.

 

 Samhain

  1. Oktober, Mittherbst (Halloween).

In dieser Nacht verschmelzen die Welten. An keinem anderen Tag sind wir den Toten, Geistern, Dämonen und anderen Gestalten so nahe. Wir schauen in die Vergangenheit und in die Zukunft.

Es ist die Nacht der Süßigkeiten, der Streiche, der grusligen Geistergeschichten und der leuchtenden Kürbisköpfe. Samhain steht im Jahresrad genau Beltane gegenüber, er wird auch als Beltanes dunkler Zwilling bezeichnet. Samhain ist die Nacht des keltischen Neujahrsfestes.

Nach keltischer Tradition geht der Sommer von Beltane bis Samhain und der Winter von Samhain bis Beltane. Samhain wird auch als „Fest der Toten“ bezeichnet, da geglaubt wurde, dass die Toten in dieser Nacht das Reich der Lebenden aufsuchen können.

Samhain wird in Irland „Sow-in“, in Schottland „Sav-en“ und in den USA „Sam-hane“ ausgesprochen.

Für die Kelten war dieser Neujahrsabend eine Nacht außerhalb von Raum und Zeit. Samhain ist deshalb ein sehr gut geeignet um in die Zukunft zu sehen.

Die traditionellen Farben sind Schwarz, Orange und Braun.

Die traditionellen Pflanzen und Früchte sind Immergrün, Vogelbeere, Hagebutten, Mehlbeeren, Äpfel, Birnen, Nüsse, Holunder, Granatapfel, Distel und Haselnuss.

Die Symbole von Samhain sind kahle Bäume, Kürbis, Mais, Efeu und Eiben.

Plaziere eine schwarze Kerze und einen ausgehöhlten Kürbis, in dem eine Fratze geschnitten wurde, mit einem Teelicht darin, vor dem Fenster, um böse Geister fernzuhalten. Stelle aber auch einen Teller mit Essen draußen hin für die freundlichen Geister, die in dieser Nacht zu Besuch kommen.

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